Dornhan

Ein historischer Farrenstall wird zur neuen gesellschaftlichen Mitte

Das historische Farrenstall-Gebäude wurde bereits um 1745 errichtet und liegt in zentraler Lage direkt gegenüber dem Rathaus. Seit mehr als 30 Jahren wurde es jedoch nicht mehr genutzt und drohte zu verfallen.

Da gleichzeitig in zentraler Lage ein Begegnungsort wie ein Café oder Restaurant und auch ein Bürgersaal fehlten, entstand die Idee, den Farrenstall zu sanieren und in neuer Form zu nutzen.

Auf einen Blick

Landkreis Rottweil
Einwohner rd. 6.300
Sanierungsgebiet  "Altstadt II"
Projekt Wiederaufbau des Farrenstalls
Projektkosten 2,27 Mio. Euro
Zeitraum
2007-2009

 

Das haben wir erreicht

  • Der historische Farrenstall konnte bewahrt und umfassend saniert werden. Es wurden neue Nutzungen integriert, die im Stadtkern bisher fehlten

  • Die Stadtmitte wurde insbesondere durch das Café und den Bürgersaal deutlich aufgewertet und belebt und lädt nun zum Verweilen ein

  • Der Erhalt eines kulturhistorisch bedeutsamen Objektes wurde in vorbildlicher Weise mit den Anforderungen an modernes Bauen verbunden

  • Das Projekt wurde gemeinschaftlich zwischen der Kommune und einem privaten Investor durchgeführt (Bauherrengemeinschaft mit Teileigentum)

Unsere Dienstleistung für Dornhan

Die STEG begleitet als Sanierungsträger bereits die dritte Sanierungsmaßnahme der Stadt Dornhan. Neben der Stadtkernsanierung konnten dabei auch Themen wie die Entwicklung innenstadtnaher Wohnquartiere oder die Nachnutzung brachgefallener Gewerbeflächen in Angriff genommen werden. Besonderer Fokus liegt auf der Innenentwicklung. 

Beim Wiederaufbau des Farrenstalls unterstützte die STEG die Stadt bei der Fördermittelakquisition, dem Finanzmanagement, dem Vertragswesen sowie der Abwicklung der  Bauausführung. Vom Land Baden-Württemberg wurden dabei Fördermittel in Höhe von etwa 1,6 Mio. Euro für das Sanierungsverfahren "Altstadt II", davon etwa 790.000 Euro für die Sanierung des Farrenstalls bewilligt und beigesteuert. 

Gut zu wissen: Farrenstall

Als Farrenstall bezeichnet man ein Gebäude, in dem die gemeindeeigene Vatertierhaltung betrieben wurde. Obwohl die gemeindliche Pflicht zur Vatertierhaltung erst zum 1. Januar 2000 wegfiel, verloren die meisten Farrenställe bereits seit den 1960er Jahren ihre Funktion und stehen oft unter Denkmalschutz.
Die Bezeichnung Farrenstall leitet sich von schwäbischen Wort "Farren" ab, womit ein männliches Hausrind bezeichnet wird.

Kontakt
die STEG Stadtentwicklung GmbH
Nicole Ullrich, Projekteiterin Stuttgart
Telefon 0711/21068-231
nicole.ullrich@steg.de

Weitere Informationen
www.dornhan.de

Gefördert durch den Bund, das Land Baden-Württemberg und die Stadt Dornhan.